Kurze Bio [de]

Süddeutsche Zeitung: Strasnoy hat eine tragische Operette geliefert, die ein kleiner Geniestreich ist: im sicheren Timing fürs Musiktheater, im genauen Gefühl für Singstimmen. Wolfgang Schreiber

Leben und Karriere

Strasnoy studierte Klavierspielen und Komposition am Conservatorio Nacional in Buenos Aires, am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Premier Prix im Fach Komposition) und an der Musikhochschule in Frankfurt. Seine Kompositionslehrer waren unter anderem Gérard Grisey und Hans Zender.
In den Jahren von 1996 bis 1998 war er Musikdirektor des Orchestre du CROUS in Paris und wurde 1999 mit dem Prgheus-Preis beim Spoleto-Festival in Italien für die Oper Midea geehrt. Nach einer Einladung von Peter Eötvös als Komponist am Herrenhaus Edenkoben war die Uraufführung zu Hochzeitsvorbereitungen und anschließend eine Ausstellung in der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart.
2003 war die Uraufführung des Stücks Opérette nach Witold Gombrowicz im Grand Théâtre de Reims, wofür Strasnoy einen Preis erhielt. Ein Jahr später wurden drei Stücke mit neuen Vocalsolisten, Ann Murray und dem Nash Ensemble sowie Paul Kildea aufgeführt. Bis zum Jahre 2009 wurden weitere Stücke aufgeführt und anschließend das Buch Oscar Strasnoy: La stratification de la mémoire veröffentlicht.
Am 7. März 2010 war die Uraufführung zur Oper La Bal in der Hamburgische Staatsoper unter der Leitung von Simone Young nach einem Auftrag von Irène Némirovsky.

Wikipedia

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